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Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin

Regensburger Forscher erhält den »Nobelpreis der Krebsforschung«

Der renommierte Dr.-Josef-Steiner-Preis, der auch als »Nobelpreis der Krebsforschung« bezeichnet wird, geht in diesem Jahr an den Regensburger Wissenschaftler Prof. Dr. Christoph Klein. Ausgezeichnet werden damit seine grundlegenden Forschungsarbeiten über die Entstehung von Metastasen. Professor Klein ist seit Mitte des Jahres Leiter der Fraunhofer-Projektgruppe in Regensburg, die das Fraunhofer ITEM gemeinsam mit der Universität Regensburg gegründet hat.

Der Krebs scheint besiegt zu sein, doch Jahre später tauchen erneut Geschwüre auf, die nicht selten zum Tode des Patienten führen. Es sind Zellen, die sich vom Ausgangstumor abgelöst haben und nach jahrelangem »Schlummer« an anderer Stelle im Körper zu lebensbedrohlichen Metastasen heranwachsen. Wie überleben diese Zellen jahrelang und welche Signale führen schließlich zu einem erneuten Krebswachstum? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Prof. Klein in seinen Forschungsarbeiten und erhofft sich von den Antworten neue Medikamente oder Therapieformen gegen Krebs.  

Auch wenn heute in vielen Fällen zusätzlich zur operativen Entfernung des Tumors eine Chemotherapie gegen Krebszellen angewendet wird, die sich vom Tumor ablösen,  kann es nach Jahren oder gar Jahrzehnten zu Metastasen kommen. „Wenn wir die Mechanismen besser verstehen, die aus Gründerzellen Metastasen machen, können wir auch zielgerichteter therapieren“, hofft der von der Schweizer Dr.-Josef-Steiner-Krebsstiftung ausgezeichnete Wissenschaftler. Den mit einer Million Schweizer Franken (rund 800.000 Euro) dotierten Preis teilt sich Professor Klein mit dem Berner Zellbiologen Eduardo Moreno.

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Die Metastasenbildung steht auch im Mittelpunkt der von Prof. Dr. Christoph Klein geleiteten Fraunhofer-Projektgruppe Regensburg. Die Gruppe  ist aufgrund einer gemeinsamen Initiative von Fraunhofer-ITEM/Fraunhofer-Gesellschaft und der Universität Regensburg  entstanden und hat ihren Sitz im BioPark Regensburg. Professor Klein hat an der Uni Regensburg den Lehrstuhl für Experimentelle Medizin und Therapieverfahren inne.