Asthma

Asthma ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege. Weltweit sind 4 bis 5 Prozent der Bevölkerung davon betroffen. Zu den Symptomen zählen anfallsartig auftretende Atemnot und pfeifende Atemgeräusche, eine Verengung der Luftwege und Verkrampfung der Bronchien. Auf der zellulären Ebene ist Asthma durch eine allergische Entzündung und einen strukturellen Umbau der Atemwege mit Becherzell-Hyperplasie und Verdickung der glatten Muskulatur gekennzeichnet. Bei der Entzündung dominieren Immunzellen wie eosinophile Granulozyten und allergenspezifische TH2-Lymphozyten. Große Mengen von Entzündungsmediatoren wie TNF-α, Interleukin (IL)-1, IL-4, IL-5 und IL-13 werden ausgeschüttet und bilden ein Milieu, das die Entzündung aufrechterhält und eine allergenspezifische TH2-Antwort fördert. Darüber hinaus kommt es durch Ausschüttung von Chemokinen wie Eotaxin, IL-8, RANTES und MCP-1 zur Rekrutierung weiterer Immunzellen, wodurch die allergische Entzündung und ihre Symptome ebenfalls aufrechterhalten werden.

Am Fraunhofer ITEM verfügen wir über verschiedene Modelle, mit denen wir die typischen Kennzeichen von Asthma gezielt nachbilden können. Dazu zählen Ex-vivo-Modelle in menschlichem Gewebe und In-vivo-Modelle in Nagern und nichtmenschlichen Primaten.

Akute oder chronische allergische Entzündung der Atemwege

Ovalbumin-induziertes akutes allergisches Asthma in der Maus oder Ratte

Hausstaubmilben-induziertes schweres Asthma in der Maus

Hausstaubmilben-induziertes subakutes Asthma im Weißbüschelaffen

Frisches menschliches Lungengewebe

Asthma in frischem menschlichem Lungengewebe