Entzündungs-Monitoring

Beobachtung und Überwachung von Vorgängen in der Lunge mittels invasiver und nichtinvasiver Methoden

Entzündungsvorgänge überwachen

Um die Vorgänge in der Lunge genau zu beobachten und zu überwachen, stehen uns eine Reihe von invasiven und nichtinvasiven Methoden zur Verfügung, die ständig weiterentwickelt werden.

In klinischen Prüfungen, insbesondere in Proof-of-Concept-Studien, ist bei Atemwegserkrankungen häufig eine Messung der Atemwegsentzündung erforderlich. Hierzu stehen sowohl invasive bronchoskopische Verfahren (z. B. bronchoalveoläre Lavage (BAL), Bronchosorption, bronchiale Biopsieentnahme und bronchiale Bürstenabstriche) als auch nichtinvasive Methoden wie die Sputumanalyse und die Messung der Konzentration von Stickstoffmonoxid (FeNO) in der Ausatemluft zur Verfügung. Neue Methoden, wie zum Beispiel exhalierte Partikel und flüchtige organische Verbindungen in der Ausatemluft, werden im Rahmen von Studien mit Patienten, die an Erkrankungen der Atemwege leiden, getestet und validiert.

Dazu können mithilfe etablierter Provokationsmodelle (Ozon, LPS, Allergen) temporär spezifische Entzündungsprozesse bei gesunden freiwilligen Kontrollprobanden bzw. bei Patienten mit allergischer Sensibilisierung induziert und mittels Sputumanalytik erfasst und verglichen werden. Dieser direkte Vergleich erlaubt eine frühe Einschätzung der Wertigkeit neuer Verfahren. Diese Möglichkeit kann auch für die Testung extern entwickelter innovativer Testmethoden, zur Überprüfung potenzieller Biomarker oder für neue Entwicklungen aus dem Bereich Medizintechnik eingesetzt werden.