Forschungsschwerpunkte »Chemikaliensicherheit«

Von der Risikobewertung zum sicheren Produkt

Umwelt-, Arbeits- und Verbraucherschutz

Unsere Wissenschaftler befassen sich mit Forschungsthemen, die dazu beitragen, unsere Welt sicherer zu machen. In den letzten Jahren lag unser Schwerpunkt hinsichtlich des Umwelt-, Arbeits- und Verbraucherschutzes besonders auf neuen Materialien wie nanostrukturierten Stoffen und einer Verbesserung der Methoden für die Chemikalienbewertung.

Stoffe wie nanostrukturierte Materialien können sehr unterschiedliche Eigenschaften entwickeln, sodass allgemeine Aussagen über die Risiken kaum möglich sind. Mehrere Studien befassen sich mit der genauen Charakterisierung von Nanomaterialen und den Eigenschaften, die mit einem bestimmten Gefährdungspotenzial behaftet sind. Wir wollen die toxischen Wirkungen von Nanomaterialien auf verschiedenen Prüfebenen ermitteln.

 

Tierversuche ersetzen

Sylvia Escher (In-silico-Toxikologie) und Tanja Hansen (In-vitro-Testsysteme) geben Antworten auf aktuelle Fragen.

 

Toxizität von Partikeln, Fasern und Nanomaterialien

Wir interessieren uns dabei vor allem für die inhalative Aufnahme. Dank unserer apparativen Ausstattung können wir neben gängigen Faser- und (Nano-)Partikel-Aerosolen auch anspruchsvolle Expositionsatmosphären erzeugen.

 

Exposure Science

Dieses Forschungsfeld umfasst die Charakterisierung potenziell gefährlicher Stoffe in der Luft, deren Ausbreitung und Transformation, die Exposition von Mensch und Umwelt gegenüber diesen Stoffen sowie Aufnahme und Verteilung im Körper. 

Rechnergestützte Methoden zur Risikobewertung

Aus der umfassenden Bewertungspraxis ergeben sich auch Anregungen für wissenschaftliche Fragestellungen, die helfen können, die Bewertung von Stoffen in der Zukunft zu verbessern.

Durch Forschung mit mechanistischen Daten, also die Erforschung von Schlüsselereignissen in sogenannten »Adverse Outcome Pathways« (AOPs), und den Einsatz rechnergestützter Methoden zur Risikobewertung arbeiten unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an neuen Ansätzen, die möglicherweise dazu beitragen können, den anstehenden Herausforderungen bei Kosmetikprodukten, Lebensmitteln und Chemikaliengemischen effektiver zu begegnen.

 

Luftqualität an Arbeitsplätzen und in Innenräumen

Die Qualität der Innenraumluft ist seit über 30 Jahren ein Thema, mit dem sich das Fraunhofer ITEM intensiv auseinandersetzt. 

Ihre Ansprechpartner

Annette Bitsch

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Dr. Annette Bitsch

Koordinatorin der Business Unit Chemikaliensicherheit

Telefon +49 511 5350-302

Dirk Schaudien

Contact Press / Media

Ph.D. Dirk Schaudien

Koordinator der Business Unit Chemikaliensicherheit

Telefon +49 511 5350-324

Katharina Blümlein

Contact Press / Media

Ph.D. Katharina Blümlein

Koordinatorin der Business Unit Chemikaliensicherheit

Telefon +49 511 5350-213