Neue Publikation im »American Journal of Respiratory Cell and Molecular Biology«

Rhinovirus-induzierte Reaktionen im menschlichen Lungengewebe bilden Gensignaturen bei COPD und Asthma ab

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© Fraunhofer ITEM
»Spots of infection« – die mit Rhinoviren (gelb) infizierten Atemwegsepithelzellen (rot) in humanen Präzisionslungenschnitten (PCLS).

Die Rhinovirus-Infektion von menschlichem Lungengewebe ex vivo (kurz PCLS) induziert Gensignaturen in Immun- und Epithelzellen, die auch bei COPD- und Asthma-Erkrankten beobachtet wurden. Die antivirale Immunantwort konnte pharmakologisch unterdrückt werden. Allerdings waren die durch die Infektion angeregten Prozesse in Epithelzellen kaum davon beeinflusst. Das Modell der PCLS erlaubt einen exklusiven Einblick in Prozesse, die im unteren Respirationstrakt bei einer Infektion stattfinden, und ermöglicht die Testung und Bewertung neuartiger Therapeutika.

Link zur Publikation: https://doi.org/10.1165/rcmb.2020-0337OC

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