Fraunhofer-Wissenschaftscampus: MINT-Studentinnen besichtigen Fraunhofer ITEM

26.9.2018

Mathematik, Ingenieurwissenschaft, Naturwissenschaft und Technik – dafür steht das Kürzel MINT. Der Wissenschaftscampus will das Interesse von Studentinnen und Absolventinnen der MINT-Fächer für die Arbeit in der angewandten Forschung wecken und fand in diesem Jahr vom 24. bis 26. September an vier Fraunhofer-Instituten in Braunschweig und Hannover statt. Inhaltliche Schwerpunkte sind die vielfältigen Anwendungsfelder der Schicht- und Oberflächentechnik (IST), innovative Werkstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen (WKI), die Herstellung und Tests von Arzneimitteln (ITEM) und Windenergieanlagen (IWES).

Eine Gruppenaufnahme der Teilnehmerinnen des Wissenschaftscampus 2018 am Fraunhofer ITEM.
© Fraunhofer ITEM

Die Teilnehmerinnen des Wissenschaftscampus 2018 am Fraunhofer ITEM.

Fraunhofer-Forscherin Olga Danov zeigt den Teilnehmerinnen des Wissenschaftscampus 2018 das Labor der Immunologie am Fraunhofer ITEM.
© Fraunhofer ITEM

Fraunhofer-Forscherin Olga Danov zeigt den Teilnehmerinnen des Wissenschaftscampus 2018 das Labor der Immunologie am Fraunhofer ITEM.

Fraunhofer-Forscher Alexander Clement zeigt den Teilnehmerinnen des Wissenschaftscampus die verschiedenen Bereiche der translationalen Medizintechnik am Fraunhofer ITEM.
© Fraunhofer ITEM

Auch die verschiedenen Bereiche der translationalen Medizintechnik am Fraunhofer ITEM wurden den Teilnehmerinnen des Wissenschaftscampus gezeigt.

»Der Wissenschaftscampus gehört neben dem Karriereprogramm TALENTA für Wissenschaftlerinnen zu den zahlreichen Maßnahmen, die dazu beitragen sollen, den Wissenschaftlerinnenanteil bei Fraunhofer zu erhöhen. Die Veranstaltung ermöglicht den jungen Nachwuchswissenschaftlerinnen einen direkten Einblick in aktuelle Forschungsprojekte. Sie können sich über die vielfältigen Karrieremöglichkeiten bei Fraunhofer informieren und sich darüber austauschen«, sagt Prof. Alexander Kurz, Vorstand für Personal, Recht und Verwertung der Fraunhofer-Gesellschaft.

 

Messer, die sich selbst schärfen

 

Auf dem Wissenschaftscampus dreht sich alles um die Forschung der vier gastgebenden Fraunhofer-Institute. Das Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST zeigt die vielfältigen Möglichkeiten, die maßgeschneiderte Oberflächen bieten: von Messern, die sich selbst schärfen, über intelligente Werkzeuge, die Kraft und Temperatur messen, bis hin zu Mini-Laboren im Beutel, die Stammzellen produzieren.

Die Wissenschaftlerinnen am Fraunhofer-Institut für Holzforschung WKI erklären, wie sich Geruchsintensität und Geruchsart von Innenraummaterialien bestimmen lassen. Sie laden die Teilnehmerinnen des Wissenschaftscampus dazu ein, gemeinsam mit ihnen Holzspanplatten herzustellen. Dabei demonstrieren die Forscherinnen die Vorteile von innovativen Werkstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen.

 

Neue Möglichkeiten für Wirkstoff-Tests

 

Das Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM gibt Einblick in die Herstellung von Arzneimitteln mit Hilfe von biotechnischen Prozessen (Standort Braunschweig) und demonstriert neue Testmöglichkeiten für Wirkstoffe (Standort Hannover), die Tierversuche überflüssig machen können.

Das Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme IWES beschäftigt sich in seiner Außenstelle in Hannover unter anderem mit der Frage, wie Windenergieanlagen auf sichere Beine gestellt werden können. Die Teilnehmerinnen des Wissenschaftscampus dürfen im Testzentrum für Windenergieanlagen selbst aktiv werden und in Teams praktische Herausforderungen lösen.