Presseinformationen

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  • Therapeutika präziser testen, Tierversuche vermeiden / 2022

    Designer-Immunzellen für Arzneimittelherstellung und -sicherheit

    Presseinformation / 01. Dezember 2022

    Um Tierversuche zu vermeiden und Therapeutika noch präziser testen zu können, greift die Pharmaindustrie zunehmend auf menschliche Immunzellen zurück. Deren Verfügbarkeit war bisher jedoch begrenzt. Fraunhofer-Forschenden ist es gelungen, die Herstellung von maßgeschneiderten Immunzellen vom Labormaßstab auf die industrielle Fertigung zu übertragen.

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  • Forschungsprojekt iGUARD erhält Anschlussförderung für Entwicklung RNA-basierter Medikamente / 2022

    1,5 Millionen Euro für schnelle Therapien gegen Viruserkrankungen

    Aktuelle Meldung / 03. November 2022

    Trotz erfolgreicher Impfstoffentwicklung gibt es für die meisten Viruserkrankungen nach wie vor keine wirksamen Medikamente. Das soll sich möglichst schnell ändern. Mit dem Projekt iGUARD (integrated Guided Ultrafast Antiviral RNAi Drug development) entwickelt ein Forschungsteam um Prof. Dr. Armin Braun am Fraunhofer ITEM und Prof. Dr. Dr. Axel Schambach an der Medizinischen Hochschule Hannover RNA-basierte Wirkstoffe zur Bekämpfung von Viruserkrankungen und nutzt dabei einen natürlichen Mechanismus unseres Körpers. Die Medikamente sollen sich besonders schnell an unterschiedliche Viren anpassen können und so den Schutz gegen neu aufkommende Infektionskrankheiten ermöglichen. Das Projekt wird von der Bundesagentur für Sprunginnovationen (SPRIND) seit einem Jahr unterstützt und erhält jetzt eine Anschlussförderung in Höhe von 1,5 Millionen Euro für ein weiteres Jahr.

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  • Projekt BIOSYNTH – modulare Hochdurchsatz-Mikroplattform für künftige Massendatenspeicher aus synthetischer Biologie / 2022

    DNA, RNA und Peptide als Speichermedien

    Aktuelle Meldung / 02. November 2022

    Innerhalb des von der Fraunhofer-Gesellschaft in einem internen Programm geförderten Projekts »BIOSYNTH – modulare Hochdurchsatz-Mikroplattform für künftige Massendatenspeicher aus synthetischer Biologie« soll eine neuartige Mikrochip-Plattform für effiziente zellfreie und digital steuerbare Biosynthese entwickelt werden. Das Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP ist Konsortialführer und wird gemeinsam mit den Fraunhofer-Instituten für Photonische Mikrosysteme IPMS, für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM sowie für Zelltherapie und Immunologie, Institutsteil Bioanalytik und Bioprozesse IZI-BB an den Grundlagen für die Massendatenspeicher der Zukunft mit extrem hoher Speicherdichte arbeiten.

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  • Fraunhofer-Leistungszentrum Medizin- und Pharmatechnologie auf der Compamed 2022 / 2022

    Plasmabehandlung während des 3D-Drucks verbessert Akzeptanz von Implantaten

    Presseinformation / 28. Oktober 2022

    Künstliche Hüftgelenke, maßgeschneiderte Herzklappen oder passgenaue Blutgefäße – Implantate, vor allem auf Basis sogenannter Scaffolds, d. h. 3D-gedruckter Gerüststrukturen, spielen in der regenerativen und personalisierten Medizin eine immer größere Rolle. Wichtig ist, dass die Scaffolds gut von den Körperzellen angenommen werden und keine Abstoßungsreaktionen erfolgen. Eine Vorbehandlung mit Plasma kann dafür die Voraussetzungen schaffen. Im Leistungszentrum Medizin- und Pharmatechnologie ist es Forscherinnen und Forschern am Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST gelungen, eine Plasmaquelle in einen 3D-Drucker zu integrieren, sodass die Oberfläche modifiziert werden kann. Ziel ist es, die Scaffolds bereits während des Druckprozesses mit Plasma zu behandeln, um die gewünschten Eigenschaften zu erzeugen.

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  • Medizintechnik gegen Nanopartikel / 2022

    Multiorgan-Chip detektiert gefährliche Nanoteilchen

    Pressemitteilung / 04. Oktober 2022

    Was geschieht, wenn wir Nanoteilchen einatmen, die beispielsweise ein Laserdrucker ausstößt? Können diese die Atemwege oder vielleicht sogar andere Organe schädigen? Um solche Fragen zu beantworten, entwickeln Fraunhofer-Forschende das Expositionsgerät »NanoCube«. Dessen integrierter Multiorgan-Chip aus dem Labor der TU Berlin und ihrer Ausgründung TissUse detektiert die Interaktion der Nanopartikel mit Lungenzellen sowie die Aufnahme in den Blutkreislauf und mögliche Effekte auf die Leber.

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  • Prof. Antje Prasse, Dr. Benedikt Jäger und ihr Team liefern mit ihrer in »Nature Communications« publizierten Arbeit »Airway basal cells show a dedifferentiated KRT17highPhenotype and promote fibrosis in idiopathic pulmonary fibrosis« (https://rdcu.be/cWk1T; DOI: 10.1038/s41467-022-33193-0) wichtige Erkenntnisse zur idiopathischen Lungenfibrose (IPF) – einer tödlichen Krankheit mit begrenzten Behandlungsmöglichkeiten.

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  • »IMMUNITY – Designerzellen: Neue Immunzell-Plattformen für die Gesundheitsforschung« ist das Forschungsprojekt, mit dem Prof. Dr. Nico Lachmann am Fraunhofer ITEM im August 2022 startet. Die Forschungsarbeiten werden im Rahmen des Attract-Förderprogramms von Fraunhofer finanziert. »Fraunhofer Attract« bietet hervorragenden externen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit, ihre Ideen innerhalb eines optimal ausgestatteten Fraunhofer-Instituts marktnah in Richtung Anwendung voranzutreiben. Prof. Lachmann leitet die Attract-Gruppe am Fraunhofer ITEM und ist außerdem Leiter der Arbeitsgruppe Angewandte Stammzell- und Translationale Makrophagen-Forschung in der Klinik für Pädiatrische Pneumologie, Allergologie und Neonatologie der Medizinischen Hochschule Hannover.

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  • Therapeutische Modulation von Organfibrosen im Biochip-Format / 2022

    Fraunhofer-Projekt FibroPaths®: Wege für eine schnelle und sichere Entwicklung von Fibrose-Medikamenten

    Pressemitteilung  / 29. Juni 2022

    Mehr als 100 Millionen Menschen weltweit leiden an einer Organfibrose, einer krankhaften Vermehrung des Bindegewebes von Organen wie Lunge, Herz oder Leber. Eine ursächliche Behandlung ist zurzeit kaum möglich. Der ungedeckte medizinische Bedarf ist unter anderem auf unzureichende und wenig prädiktive Krankheitsmodelle für die Fibroseforschung zurückzuführen. Koordiniert vom Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM haben sich vier Fraunhofer-Institute im Projekt FibroPaths® zusammengetan, um eine schnelle und sichere Entwicklung antifibrotischer Medikamente zu ermöglichen.

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