Presseinformationen

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  • Innenraumluft: effektiv von Viren befreien

    Pressemitteilung / 06. Oktober 2021

    Wie lässt sich die Luft in Innenräumen effektiv von Viren befreien? Diese Frage wird nun im Herbst wieder wichtiger, vor allem für Schulen ist eine sinnvolle Luftreinigung essenziell. Im Projekt »AVATOR« untersuchen und optimieren Fraunhofer-Forschende verschiedene Filter- und Luftreinigungstechnologien.

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  • Persistente, mobile Substanzen (PM) sind eine bekannte und ernsthafte Bedrohung für die Sicherheit von Wasserressourcen. Oftmals muss das Trinkwasser aufgrund von Verunreinigungen durch PM-Substanzen mithilfe teurer Technologien aufbereitet werden. Das bekannteste Beispiel für PM-Substanzen sind Per- und polyfluorierte Alkylverbindungen, kurz PFAS, doch gibt es noch viele andere. Dieses weltweite Problem hat Anlass gegeben zu neuen politischen Schritten und Überwachungsmaßnahmen und auch der europäische »Green Deal« beinhaltet eine breit angelegte Initiative zur Regulierung von PM-Substanzen in Chemikalien und Wasser.

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  • Fraunhofer-Magazin 2/2021 / 2021

    Im Wettlauf mit den Viren

    Pressemitteilung / 03. August 2021

    Mit dem Klimawandel werden tropische Moskitos zunehmend heimisch in Deutschland und verbreiten gefährliche Krankheitserreger. Auch hiesige Mücken sind mittlerweile Überträger. 60 Prozent der Infektionskrankheiten beim Menschen haben ihren Ursprung bei Tieren. Das West-Nil-Virus hat sich in der Gegend um Leipzig, Halle und im südlichen Brandenburg bereits ausgebreitet. Zika, Dengue und Co. werden kommen. Die nächste Pandemie ist nur eine Frage der Zeit. Wie lassen sich Impfstoffe schneller herstellen?

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  • Aerosolen auf der Spur

    Pressemitteilung / 26. Juli 2021

    Wie verbreiten sich infektiöse Aerosole in Supermärkten, Flugzeugen und anderen Innenräumen, in denen viele Menschen aufeinandertreffen? Dies untersuchen Forscherinnen und Forscher aus 15 Fraunhofer-Instituten sowie -Einrichtungen im Projekt »AVATOR«. Das Fraunhofer ITEM ist in dem Projekt an verschiedenen wichtigen Schnittstellen involviert, beispielsweise bei der Datenerhebung zur Aerosolverteilung, bei der Entwicklung des Risikomodells, bei der (Wirksamkeits-)Testung und der toxikologischen Bewertung einiger Luftreinigungs- und Desinfektionsverfahren.

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  • Klinische pharmakokinetische Studien mit Medikamenten, die auf die Lunge wirken, beschränken sich in der Regel auf Messungen der systemischen Plasmakonzentrationen, die keine direkten Informationen über die tatsächlichen Konzentrationen im Zielorgan Lunge liefern. Ziel der Studie war es, zu prüfen, ob pharmakokinetische Studien in der menschlichen Lunge durchführbar sind. Es zeigte sich, dass pharmakokinetische Studien in der menschlichen Lunge durchführbar sind. Das Ergebnis ist insbesondere für klinische pharmakokinetische Studien neuartiger, auf die Lunge zielender Medikamente bedeutend.

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  • Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler, Prof. Michael Manns, Prof. Ulrike Köhl, Prof. Norbert Krug und Prof. Thomas Thum diskutieren Potenziale der Gesundheitsforschung in Niedersachsen / 2021

    Herz ergänzt Lunge: Fraunhofer ITEM startet mit neuen Forschungsthemen ins fünfte Jahrzehnt

    Pressemitteilung  / 13. Juli 2021

    Das Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM startet mit einem neuen großen Forschungsfeld in das fünfte Jahrzehnt seines Bestehens – der kardiovaskulären Forschung und der Entwicklung von RNA-basierten Diagnostika und Therapieansätzen. Die Verknüpfung mit der Lungen- und Atemwegsforschung, dem Bereich, auf den sich das Fraunhofer ITEM in Hannover bereits seit 40 Jahren spezialisiert hat, hat großes Potenzial. Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums haben die beiden Institutsleiter des Fraunhofer ITEM, Prof. Norbert Krug und Prof. Thomas Thum, am 13. Juli zu einem Podiumsgespräch eingeladen. Gemeinsam mit Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler, Prof. Michael Manns, Präsident der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), und Prof. Ulrike Köhl, Leiterin des Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie und Immunologie IZI in Leipzig, diskutierten sie, wie die bisherige Ausrichtung des Instituts auf die Atemwegsforschung und das zukünftige Forschungsfeld kardiovaskuläre Forschung zusammenfinden, was das für die Stadt Hannover und das Land Niedersachsen als Wissenschaftsstandort bedeutet und wie Menschen von der Forschung profitieren werden.

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  • Neue Publikation im »American Journal of Respiratory Cell and Molecular Biology« / 2021

    Rhinovirus-induzierte Reaktionen im menschlichen Lungengewebe bilden Gensignaturen bei COPD und Asthma ab

    Aktuelle Meldung / 06. Juli 2021

    Die Rhinovirus-Infektion von menschlichem Lungengewebe ex vivo (kurz PCLS) induziert Gensignaturen in Immun- und Epithelzellen, die auch bei COPD- und Asthma-Erkrankten beobachtet wurden. Die antivirale Immunantwort konnte pharmakologisch unterdrückt werden. Allerdings waren die durch die Infektion angeregten Prozesse in Epithelzellen kaum davon beeinflusst. Das Modell der PCLS erlaubt einen exklusiven Einblick in Prozesse, die im unteren Respirationstrakt bei einer Infektion stattfinden, und ermöglicht die Testung und Bewertung neuartiger Therapeutika.

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  • Ein Team aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Fraunhofer-Instituts für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM, der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) hat einen neuen regulatorischen Weg entdeckt, der bei der Pathogenese der idiopathischen Lungenfibrose (IPF) eine entscheidende Rolle spielt. Das RNA-bindende Protein Quaking (QKI) und sein funktionelles Zusammenspiel mit Mikro-RNAs (miRNAs) stehen dabei im Fokus. Systematische In-silico-Analysen des molekularen Netzwerks um QKI und miRNAs sowie In-vitro-Untersuchungen in menschlichen Lungenfibroblasten zeigten eine neuartige regulatorische Achse aus miRNA-506 und Quaking auf, die zur Pathogenese der IPF beiträgt. Die Studie wurde in den Nature Scientific Reports veröffentlicht.

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