Presseinformationen

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  • Ausgründung aus dem Fraunhofer ITEM / 2026

    Damit Medikamente die Lunge von Frühgeborenen besser erreichen: InhalPlus GmbH gegründet

    Presseinformation  / 05. Oktober 2026

    Medikamente, die die unreife Lunge von Frühgeborenen schützen sollen, erreichen ihr Zielorgan bislang nur unzuverlässig. Am Fraunhofer ITEM ist über mehr als zwei Jahrzehnte eine Technologie entstanden, die dieses Problem löst. Nach der Gründung der InhalPlus GmbH am 27. August 2026 und der nun erfolgten Unterzeichnung des Lizenzvertrags mit der Fraunhofer-Gesellschaft nutzt das Unternehmen deren Patentportfolio in exklusiver Lizenz. Der nächste Schritt ist die erste klinische Studie.

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  • Fraunhofer ITEM gestaltet neue Wege der Risikobewertung / 2026

    Chemikalien testen – ohne Tierversuche

    Presseinformation // Forschung kompakt / 01. September 2026

    Wie lassen sich Chemikalien künftig sicher bewerten – mit weniger Tierversuchen und zugleich starker wissenschaftlicher Aussagekraft? An dieser Transformation arbeitet die europäische Forschungsgemeinschaft mit Hochdruck. Einen wichtigen Schritt hin zur regulatorischen Umsetzung markiert die neue Roadmap der EU-Kommission zum schrittweisen Ausstieg aus Tierversuchen in der Sicherheitsbewertung von Chemikalien. Das Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM treibt diese Entwicklung aktiv mit voran – etwa mit der Entwicklung des ASPA-Workflows im EU-Projekt RISK-HUNT3R.

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  • EU-gefördertes Projekt / 2026

    »BRISA« startet zur Reduzierung luftgetragener, krebserregender Stoffe in der Industrie

    Presseinformation / 24. August 2026

    Das EU-geförderte Projekt BRISA entwickelt innovative Lösungen, um die Belastung von Beschäftigten mit krebserzeugenden und anderen gefährlichen, luftgetragenen Stoffen in der Industrie zu reduzieren. Dafür kombiniert das Projekt sichere und nachhaltige Materialien und Prozesse mit Echtzeit-Monitoring, künstlicher Intelligenz und Schulungen. Das Fraunhofer ITEM bringt seine Expertise in der Bewertung gesundheitlicher Risiken durch chemische Stoffe und luftgetragene Partikel ein, und unterstützt das Projekt als wissenschaftlicher »Safety Gatekeeper« bei der Entwicklung sicherer Lösungen.

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  • Arbeitssicherheit in Friseursalons / 2026

    Haarstyling-Produkte tierversuchsfrei testen

    Presseinformation / 03. August 2026

    Haarprodukte in Friseursalons setzen Aerosole frei, die beim Einatmen zu Atemwegsreizungen führen können. Im Industrieauftrag haben Forscherinnen und Forscher am Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM die Wirkung von Aerosolen untersucht, die bei der Anwendung von erhitzten chemischen Produkten zur Haarbehandlung entstehen. Mit einer innovativen zellbasierten In-vitro-Inhalationsmethode sind die Forschenden in der Lage, respiratorische Effekte einzuschätzen und potenziell schädliche Substanzen zu identifizieren. Das tierversuchsfreie Verfahren unterstützt die sichere Produktentwicklung – ganz im Sinne des Safe-by-Design-Ansatzes, bei dem Sicherheit von Beginn an in die Produktentwicklung integriert wird.

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  • Meidizintechnik / 2026

    mRNA-Arzneimittel für mehr Menschen verfügbar machen

    Presseinformation / 01. Juni 2026

    Innovative Therapeutika und Impfstoffe auf mRNA-Basis gelten als Hoffnungsträger gegen Krebs, Erbkrankheiten oder Infektionen. Doch ihre Entwicklung und Herstellung ist aufwendig, langsam und kaum skalierbar. Sieben Fraunhofer-Institute haben beschlossen, das zu ändern. So entstand im Projekt RNAuto eine automatisierte, digital gesteuerte Produktionsanlage, die schnell, flexibel und kosteneffizient arbeitet.

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  • Das Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM hat den Verkauf seines Standorts in Braunschweig an die AveThera GmbH erfolgreich abgeschlossen. Durch den Verkauf wird der Standort in Braunschweig nun von einem jungen Unternehmen übernommen, das die vorhandenen Kompetenzen und Infrastrukturen nutzen möchte, um innovative Lösungen zu entwickeln.

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  • Meilenstein für zukünftige Wundversorgung bei Raumflügen und auf der Erde / 2026

    Raketenstart für StellarHeal

    Presseinformation / 12. März 2026

    Am Donnerstag, den 12. März ist eine Forschungsrakete aus dem REXUS-Programm vom schwedischen Esrange Space Center in die Stratosphäre gestartet, an Bord das THRIVE-Modul mit Komponenten des zellbasierten Stel-larHeal-Wundversorgungsmaterials aus Würzburg, Hannover und Dresden. Seit letztem November liefen die Vorbereitungen für den aktuellen Raketen-start, jetzt heißt es Daumen drücken, dass die Experimente gute Ergebnisse bringen.

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  • Gute Laborpraxis: Grundlage für international anerkannte nichtklinische Sicherheitsdaten / 2026

    Wechsel der Leitung der GLP-Prüfeinrichtung am Fraunhofer ITEM

    Presseinformation / 17. Februar 2026

    Zum 1. Januar 2026 übernimmt Prof. Dr. Armin Braun die Leitung der GLP-Prüfeinrichtung am Fraunhofer ITEM. Die stellvertretende Leitung übernimmt Dr. Sylvia Escher.

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  • Projekt »iGUARD« / 2025

    Forschende vom Fraunhofer ITEM und MHH bekommen Innovationspreis Niedersachsen 2025

    Presseinformation / 05. November 2025

    Das Kooperationsprojekt »iGUARD – Inhalierbare RNA-Therapeutika zur gezielten Heilung von Lungenerkrankungen« wurde mit dem Innovationspreis Niedersachsen 2025 ausgezeichnet. Über den Preis in der Kategorie »Wissens- und Technologietransfer« freute sich ein Team aus Forschenden der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und des Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM. Das Team nahm die Auszeichnung am 4. November 2025 bei der feierlichen Preisverleihung in Hannover von Falko Mohrs, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur, entgegen.

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  • Engagement für höchste Standards im Tierschutz / 2025

    Fraunhofer ITEM erhält AAALAC-Akkreditierung

    Presseinformation / 23. September 2025

    Das Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM ist jetzt offiziell von AAALAC International (Association for Assessment and Accreditation of Laboratory Animal Care International) – der internationalen Vereinigung für die Bewertung und Akkreditierung der Labortierbetreuung – akkreditiert. Damit unterstreicht das Institut sein Engagement für einen verantwortungsvollen, ethischen und humanen Umgang mit Tieren in der Forschung – über die gesetzlichen Anforderungen hinaus.

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  • Neue Publikation / 2025

    Fraunhofer ITEM beteiligt an innovativer Modellstudie zu entzündlichen Darmerkrankungen

    Aktuelle Meldung / 31. Juli 2025

    Etwa fünf Millionen Menschen weltweit leiden an chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (IBD), darunter Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Trotz moderner Therapien bleiben viele immunologische Grundlagen der Erkrankung bislang ungeklärt – ein zentrales Hindernis für die Entwicklung neuer gezielter Behandlungsansätze.

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  • Stärkung der europäischen Lebensmittelsicherheit / 2025

    Fraunhofer ITEM ist nun Artikel-36-Organisation der EFSA

    Aktuelle Meldung / 22. Juli 2025

    Das Fraunhofer ITEM wurde offiziell in die Liste der sogenannten Artikel-36-Organisationen aufgenommen – ein wichtiger Schritt für unsere Rolle in der europäischen Forschungslandschaft zur Lebensmittelsicherheit.

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  • Gemeinsame Publikation mit dem Umweltbundesamt / 2025

    Neue Studie bestimmt Schwellenwert für allergische Reaktionen auf Birkenpollen

    Aktuelle Meldung / 17. Juli 2025

    Wie viele Birkenpollen in der Luft reichen aus, um bei Allergikerinnen und Allergikern Symptome auszulösen? Eine aktuelle Studie aus dem Fachjournal International Archives of Allergy and Immunology liefert hierauf eine Antwort: Bereits ab 50 bis 100 Pollen pro Kubikmeter Luft treten allergische Symptome auf.

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  • PREPARE-Projekt DUSTIN gestartet / 2025

    Medikamentenfreie Autoimmuntherapie: Fraunhofer treibt selektive Nervenstimulation voran

    Aktuelle Meldung / 14. Juli 2025

    Gezielte Nervenstimulation statt Medikamente: Mit dem Kick-off des PREPARE-Projekts DUSTIN startet eine vielversprechende Forschungsallianz zur visionären Behandlung von Autoimmunerkrankungen ihre Arbeit. Vier Fraunhofer-Institute bündeln ihre Kompetenzen in der Entwicklung eines miniaturisierten, batterielosen Implantats, dessen Kommunikation und Energieversorgung durch Ultraschall sichergestellt wird. Das Projekt wird mit 3,5 Millionen Euro gefördert.

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  • Als einer von fünf Forschungsbereichen an den drei Standorten des Fraunhofer-Instituts für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM wird der Bereich »Pharmazeutische Biotechnologie« am Standort Braunschweig zum 28. Februar 2026 schließen, da dieser Forschungsbereich aus unternehmerischer Sicht ein fortlaufendes Defizit ausweist und eine Trendwende nicht zu erwarten ist. Der Vorstand der Fraunhofer-Gesellschaft stimmte dem entsprechenden Antrag der Institutsleitung zu. Eine mögliche Option zum Erhalt des Standorts Braunschweig ist weiterhin der Übergang in ein privatwirtschaftliches Unternehmen.

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  • Neuer Ansatz zur Medikamentenmessung in der Lunge / 2025

    Willi-Stahlhofen-Preis für Publikation von Forschern des Fraunhofer ITEM

    Presseinformation / 25. Juni 2025

    Ein Forschungsteam des Fraunhofer ITEM hat erstmals gezeigt, dass sich Medikamentenspiegel direkt in der menschlichen Lunge über Partikel in der Ausatemluft messen lassen – ein entscheidender Durchbruch für die zielgerichtete Entwicklung und Optimierung inhalativer Therapien. Für diese wegweisende Studie wurde Prof. Dr. Jens Hohlfeld, Leiter der Atemwegsforschung am Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM, gemeinsam mit Dr. Olaf Holz mit dem renommierten Willi-Stahlhofen-Preis der International Society for Aerosols in Medicine (ISAM) ausgezeichnet. Die feierliche Preisverleihung fand am 24. Juni im Rahmen des ISAM-Kongresses in Washington DC, USA, statt.

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  • Auszeichnung für herausragende Promotionsarbeit / 2025

    Linda Steinacher erhält Promotionspreis der MHH

    Aktuelle Meldung  / 11. Juni 2025

    Dr. Steinacher promovierte mit einer Dissertation, die in Kooperation zwischen der MHH, dem Fraunhofer ITEM und F. Hoffmann-La Roche AG in Basel entstand. Die Betreuung erfolgte durch Dr. Lauriane Cabon (Roche) und Prof. Dr. Armin Braun (Fraunhofer ITEM). Freitag, den 6. Juni 2025, erhielt sie einen Promotionspreis der Gesellschaft der Freunde der MHH e.V. für ihre Dissertation zu Immun-Organoiden als besondere Auszeichnung für exzellente wissenschaftliche Leistungen.

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  • Neue Einsichten in die ersten Schritte der Krebsstreuung beim Melanom / 2025

    Wie entstehen Metastasen?

    Aktuelle Meldung / Publikation / 16. Mai 2025

    Was treibt die Metastasierung von Melanomen schon ganz am Anfang an – lange bevor sie klinisch nachweisbar ist? Diese Frage adressierten die Forscherteams in ihrer Veröffentlichung in »Nature Cancer«.

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  • Experteninterview: Synthetische Biologie / 2025

    Synthetische DNA als Massendatenspeicher der Zukunft

    Presseinformation / Forschung Kompakt / 05. Mai 2025

    Traditionelle Speicherlösungen geraten angesichts der weltweit stetig wachsenden Datenflut an ihre Grenzen. Im Projekt BIOSYNTH entwickeln drei Fraunhofer-Institute eine Mikrochip-Plattform für künftige Massendatenspeicher aus synthetischer DNA. Wie die Forschenden das hochdurchsatzfähige, modulare System zur Synthese von DNA, RNA und Peptiden zudem für biologische Anwendungen wie das Schadstoff-Screening oder die Entwicklung von Wirkstoffen nutzen wollen, erläutert Dr. Uwe Vogel, Projektkoordinator und Leiter der Abteilung Mikrodisplays und Sensoren am Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS, im Interview.

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  • Multizelluläre humane kardiale Organoide für die Medikamentenforschung / 2025

    Miniherzen: Herzorganoide mit Immunsystem

    Presseinformation / Forschung Kompakt / 05. Mai 2025

    Neuentwickelte Wirkstoffe sind ein Hoffnungsträger im Kampf gegen Volkskrankheiten wie Krebs, können allerdings das Herz-Kreislaufsystem beeinträchtigen und scheitern daher oft schon in der Entwicklung. Forschende des Fraunhofer-Instituts für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM und der Medizinischen Hochschule Hannover haben ein komplexes Herzorganoid-Modell entwickelt, an dem sich die potenzielle Kardiotoxizität neuer Medikamente erforschen lässt. Das Miniherz verfügt sogar über ein eigenes Immunsystem.

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  • Auftakt der neuen Veranstaltungsreihe von Fraunhofer und acatech zum Thema »Personalisierte Medizin – neue Strategien gegen Krebs« / 2025

    Reden wir über uns: Forschungsdialog – Wissenschaft ganz nah

    Presseinformation / 30. April 2025

    Um über aktuelle Themen der angewandten Forschung zu informieren und einen Dialog zwischen Öffentlichkeit, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zu initiieren, starten Fraunhofer und acatech mit ihren Forschungsdialogen eine neue Veranstaltungsreihe: Expertinnen und Experten an Fraunhofer-Standorten in ganz Bayern, aus der Wirtschaft und weiteren Forschungseinrichtungen laden Interessierte zum Gespräch und stellen ihre Arbeit vor. Ziel ist es, der Öffentlichkeit aktuelle, aber auch kontroverse Forschungs- und Technikthemen vorzustellen, deren Facetten gemeinsam zu beleuchten und zu diskutieren. Die Themen der Veranstaltungsreihe erstrecken sich von der Medizin über Künstliche Intelligenz bis hin zu nachhaltiger Wirtschaft. Die Auftaktveranstaltung zum Thema »Personalisierte Medizin – neue Strategien gegen Krebs« findet am 7. Mai in Regensburg statt und bietet Einblicke in die Forschung des Fraunhofer-Instituts für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM sowie ihre Auswirkung auf die klinische Praxis.

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  • Im Juli 2024 wurde die Technische Regel für Gefahrstoffe 529 novelliert. Die TRGS 529 gilt für alle Tätigkeiten zur Herstellung von Biogas sowie den Betrieb von Biogasanlagen. Darin ist ebenfalls der Umgang mit Zusatz- und Hilfsstoffen geregelt, unter anderem auch welche besonderen Schutzmaßnahmen beim Einsatz von Cobalt und Nickel getroffen werden müssen, zumal beide Schwermetalle als krebserregend gelten.

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  • Toxikologie / 2024

    EVape hilft Verbrauchersicherheit von E-Zigaretten zu verbessern

    Presseinformation / Forschung Kompakt / 01. August 2024

    Im Vergleich zu Tabakzigaretten gelten E-Zigaretten als weniger gesundheitsschädlich. Unbedenklich ist ihr Konsum dennoch nicht. Bei vielen Inhaltsstoffen ist nicht bekannt, wie sie sich beim Erhitzen verhalten. Da die Temperatur in E-Zigaretten stark variiert, können auch unterschiedliche thermische Zersetzungsprodukte entstehen. Dies erschwert die Bewertung des Risikopotenzials der Tabakalternative. Bislang gibt es kein Prüfsystem, mit dem die verwendeten Inhaltsstoffe entlang des gesamten relevanten Temperaturbereichs getestet werden können. Mit EVape hat das Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM nun den Prototyp eines Geräts zur kontrollierten Verdampfung von E-Liquids in einem breiten Temperaturbereich entwickelt, die entstehenden Emissionen können dann analysiert und toxikologisch bewertet werden. Die Ergebnisse sind somit allgemein gültig – unabhängig davon, in welcher E-Zigarette das E-Liquid eingesetzt wird.

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  • Beginn der klinischen Studie Phase Ia/Ib1 mit der ersten Verabreichung der intranasalen Form von OM-85, einem bakteriellen Lysat und Modulator des Immunsystems. Das Präparat ist bereits für die orale Verabreichung zur Vorbeugung wiederkehrender Atemwegsinfektionen zugelassen. Die klinische Studie zielt darauf ab, das Verständnis von OM-85-Intranasal (IN) zu vertiefen und dessen potenziellen Einfluss auf das Asthmamanagement bei Verabreichung als Nasenspray zu untersuchen. (Genf) OM Pharma, ein weltweit tätiges Genfer Biotech-Unternehmen und führender Anbieter von bakteriellen Lysatprodukten, gibt in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM die Verabreichung von OM-85-Intranasal (IN) an den ersten Probanden in einer klinischen Studie der Phase Ia/Ib bekannt. In der Studie wird die Sicherheit und Verträglichkeit von OM-85-Intranasal (IN) an 27 gesunden Probanden in Phase Ia und 14 Patienten mit leichtem Asthma in Phase Ib untersucht.

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  • DNA, RNA und Peptide als Speichermedien – sowie für biologische Anwendungen / 2024

    BIOSYNTH – »Modulare Mikro-Plattform für zukünftige Massendatenspeicher aus synthetischer Biologie«

    Presseinformation / 03. Juli 2024

    Das Projekt BIOSYNTH wird von der Fraunhofer-Gesellschaft gefördert und zielt darauf ab, eine neue Mikrochip-Plattform zu entwickeln, die eine effiziente und digital steuerbare zellfreie Biosynthese ermöglicht. Das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS leitet das Konsortium und arbeitet zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM und dem Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie, Teil Bioanalytik und Bioprozesse IZI-BB, an Technologien, die u.a. für zukünftige Massendatenspeicher mit sehr hoher Speicherdichte oder auch im Schadstoff-Screening der Humantoxikologie zum Einsatz kommen können.

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  • Gemeinsam mit Partnern entwickeln Fraunhofer IWS und Fraunhofer ITEM mikrophysiologische Systeme, in denen sich Tumor-Gewebeschnitte kultivieren lassen / 2024

    Neue Chance für die Krebstherapie: Miniatur-Labor erlaubt Einblicke in das Entstehen von Metastasen

    Presseinformation / 16. April 2024

    Jährlich erkranken etwa eine halbe Million Menschen in Deutschland an Krebs. Trotz der Existenz effektiver Therapiemöglichkeiten für viele Krebsarten bleiben zahlreiche Fragen zur Krankheitsentwicklung unbeantwortet. Warum entsteht ein Tumor? Welche Faktoren begünstigen das Wachstum von Krebszellen? Weshalb breiten sich Metastasen im Laufe der Zeit auf weitere Organe aus? Die bislang hauptsächlich verwendeten Tiermodelle bilden die tatsächlichen Abläufe im menschlichen Körper nur begrenzt ab. Das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS in Dresden hat in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM in Hannover sowie der Universität Regensburg spezielle Mikrosysteme entwickelt. Darin untersuchen sie nun Gewebeschnitte von Tumoren unter realitätsnahen Bedingungen.

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  • Forschende des Fraunhofer ITEM sind mit toxikologischen Studien zu neuen nanopartikel-basierten Formulierungen an EU-Projekt beteiligt / 2024

    EU-Projekt REGENERAR: 3 Millionen Euro für die Forschung zur Entwicklung innovativer Technologien zur Regeneration des Gehirns

    Aktuelle Meldung / 22. März 2024

    Mit dem Ziel, eine neue Technologie zur Regeneration des Gehirns zu entwickeln, startet am 22. März 2024 das EU-Projekt REGENERAR. Das Fraunhofer ITEM ist einer von insgesamt sieben Forschungspartnern, die unter der Leitung der Universität Coimbra mithilfe der neuen Technologie bessere Therapien für Patienten mit neurodegenerativen Erkrankungen oder Schlaganfall schaffen wollen.

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