Presseinformationen

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  • Infektionen und Resistenzen bekämpfen

    Pressemitteilung / 4.12.2019

    Winterzeit ist Grippezeit. Von November bis März hat die Infektionskrankheit auf der Nordhalbkugel Hochsaison, nicht selten mit tödlichem Verlauf. Grippeimpfstoffe können vor der Erkrankung schützen, sie sind aber nicht immer wirksam. Laut Robert-Koch-Institut waren die Vakzinen für das Jahr 2018/2019 nur zu etwa 20 Prozent effektiv. Im Projekt iCAIR® entwickeln Fraunhofer-Forscherinnen und -Forscher gemeinsam mit Partnern neue, dringend benötigte Wirkstoffe gegen Grippe, aber auch gegen andere Infektionskrankheiten, die weltweit auf dem Vormarsch sind. Der Clou: Das Forscherteam am Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM kann die antiinfektiven Wirkstoffe an lebenden menschlichen Lungengewebsschnitten testen.

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  • Die Entwicklung immunmodulierender Wirkstoffe und Therapien hat durch die jüngsten Erfolge in der Immunonkologie einen neuen Schub erfahren. Doch nicht nur in der Krebsmedizin etablieren sich zunehmend auch Zell- und Gentherapien als Alternative oder Ergänzung zu den klassischen niedermolekularen Wirkstoffen und Biologicals.

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  • Im EU-Projekt MDOT soll mit einem Förderbudget von 8,3 Millionen Euro innerhalb von fünf Jahren anhand von drei Beispieltechnologien in den Bereichen Inhalatoren, neuronale Implantate und Hüftersatz-Beschichtungen eine Plattform entwickelt werden, die kleine und mittlere Medizintechnikunternehmen bei der Konformitätsbewertung ihrer Medizinprodukte unterstützt.

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  • Fraunhofer ITEM beteiligt sich am EU-Projekt TBMED, um kleine und mittlere europäische Medizintechnikunternehmen zu unterstützen / 2019

    Open-Innovation-Testplattform für Medizinprodukte

    21.3.2019

    Mit dem Ziel, europäische Medizintechnikunternehmen im globalen Wettbewerb zu unterstützen, hat die EU das Projekt TBMED – »An Open-Innovation Test Bed for the Development of High-Risk Medical Devices« – aufgelegt. Das Fraunhofer ITEM ist mit weiteren 12 Projektpartnern aus Spanien, Frankreich, Irland und Deutschland maßgeblich an der Entwicklung einer Testplattform für Hochrisiko-Medizinprodukte beteiligt. Gefördert wird das Projekt mit 8,5 Millionen Euro aus dem EU-Rahmenprogramm Horizon 2020 und läuft bis Ende Februar 2023.

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  • Translationale Medizintechnik: Intelligentes Inhalationssystem / 2018

    Frühchen mit Lungenerkrankungen schonend behandeln

    15.12.2018

    Frühchen, die vor Abschluss der Lungenreife auf die Welt kommen, leiden oftmals an einem Mangel an Surfactant – einer Substanz, die zur Entfaltung der Lunge benötigt wird. Auch sind sie besonders anfällig für Erkrankungen des Atemorgans, die inhalativ behandelt werden müssen. Doch die zur Verfügung stehenden Inhalationssysteme sind nicht an die Bedürfnisse von Früh- und Neugeborenen angepasst. Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer-Instituts für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM entwickeln gemeinsam mit Partnern ein System, mit dem sich Medikamente in Form von Aerosolen effizient und atemgetriggert verabreichen lassen. Dies ermöglicht eine kürzere Therapiedauer, die die kleinen Körper weniger belastet.

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  • Am 8. November 2018 besuchten 16 australische Forscherinnen und Forscher das Fraunhofer ITEM im Rahmen der InnoTour 2018. Neben Vorträgen zum Thema »Integration menschlichen Gewebes für Forschung und Entwicklung« gab es Führungen durch das klinische Forschungszentrum CRC Hannover, die den Australiern Einblick in den neuesten Stand der In-vitro-Toxikologie und Ex-vivo-Methoden gewährten.

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  • MEDICA/COMPAMED 2018 / 2018

    Keine Chance für Keime an Implantaten

    29.10.2018

    Das Einsetzen von Hüft- oder Zahnimplantaten ist eine Routine-Operation. Ohne Risiko sind solche Eingriffe dennoch nicht: Es kann beispielsweise eine Infektion auftreten, die sich über Antibiotika per Tabletten oder Infusion nur schwer eindämmen lässt. In einem solchen Fall muss meist ein anderes Implantat eingesetzt werden. Fraunhofer-Forscherinnen und -Forscher bringen das passgenaue Medikament nun direkt auf dieses zweite Implantat auf und steigern zudem die Wirksamkeit des Antibiotikums synergistisch über Silberionen um ein Vielfaches. Auf der Messe MEDICA und COMPAMED vom 12. bis 15. November 2018 in Düsseldorf stellen sie ihre Entwicklung vor (Halle 8a, Stand P13).

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  • Überarbeitung der »Medical Device Regulation« gefordert. / 2018

    Medizintechnik: Europäische Medizinprodukteverordnung bremst Innovationsstandort Deutschland

    17.10.2018

    Die Sicherheit von Patienten ist das oberste Ziel der Medizin und Medizintechnik. Um diese zu erhöhen, wurde 2017 auf europäischer Ebene die »europäische Medizinprodukteverordnung« (MDR) eingeführt. Vertreter der Medizintechnikbranche erwarten bedeutende negative Konsequenzen durch die Verordnung und schlagen konkrete Maßnahmen zur Überarbeitung der MDR vor.

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