Presseinformationen

Abbrechen
  • Medizintechnik gegen Nanopartikel / 2022

    Multiorgan-Chip detektiert gefährliche Nanoteilchen

    Pressemitteilung / 04. Oktober 2022

    Was geschieht, wenn wir Nanoteilchen einatmen, die beispielsweise ein Laserdrucker ausstößt? Können diese die Atemwege oder vielleicht sogar andere Organe schädigen? Um solche Fragen zu beantworten, entwickeln Fraunhofer-Forschende das Expositionsgerät »NanoCube«. Dessen integrierter Multiorgan-Chip aus dem Labor der TU Berlin und ihrer Ausgründung TissUse detektiert die Interaktion der Nanopartikel mit Lungenzellen sowie die Aufnahme in den Blutkreislauf und mögliche Effekte auf die Leber.

    mehr Info
  • Prof. Antje Prasse, Dr. Benedikt Jäger und ihr Team liefern mit ihrer in »Nature Communications« publizierten Arbeit »Airway basal cells show a dedifferentiated KRT17highPhenotype and promote fibrosis in idiopathic pulmonary fibrosis« (https://rdcu.be/cWk1T; DOI: 10.1038/s41467-022-33193-0) wichtige Erkenntnisse zur idiopathischen Lungenfibrose (IPF) – einer tödlichen Krankheit mit begrenzten Behandlungsmöglichkeiten.

    mehr Info
  • »IMMUNITY – Designerzellen: Neue Immunzell-Plattformen für die Gesundheitsforschung« ist das Forschungsprojekt, mit dem Prof. Dr. Nico Lachmann am Fraunhofer ITEM im August 2022 startet. Die Forschungsarbeiten werden im Rahmen des Attract-Förderprogramms von Fraunhofer finanziert. »Fraunhofer Attract« bietet hervorragenden externen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit, ihre Ideen innerhalb eines optimal ausgestatteten Fraunhofer-Instituts marktnah in Richtung Anwendung voranzutreiben. Prof. Lachmann leitet die Attract-Gruppe am Fraunhofer ITEM und ist außerdem Leiter der Arbeitsgruppe Angewandte Stammzell- und Translationale Makrophagen-Forschung in der Klinik für Pädiatrische Pneumologie, Allergologie und Neonatologie der Medizinischen Hochschule Hannover.

    mehr Info
  • Therapeutische Modulation von Organfibrosen im Biochip-Format / 2022

    Fraunhofer-Projekt FibroPaths®: Wege für eine schnelle und sichere Entwicklung von Fibrose-Medikamenten

    Pressemitteilung  / 29. Juni 2022

    Mehr als 100 Millionen Menschen weltweit leiden an einer Organfibrose, einer krankhaften Vermehrung des Bindegewebes von Organen wie Lunge, Herz oder Leber. Eine ursächliche Behandlung ist zurzeit kaum möglich. Der ungedeckte medizinische Bedarf ist unter anderem auf unzureichende und wenig prädiktive Krankheitsmodelle für die Fibroseforschung zurückzuführen. Koordiniert vom Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM haben sich vier Fraunhofer-Institute im Projekt FibroPaths® zusammengetan, um eine schnelle und sichere Entwicklung antifibrotischer Medikamente zu ermöglichen.

    mehr Info
  • EU fördert Forschungsprojekt mit rund 2,5 Millionen Euro / 2022

    Auf der Zielgeraden zum RNA-Medikament gegen Herzfibrose

    Pressemitteilung  / 22. April 2022

    Seit Jahren forscht Professor Dr. Dr. Thomas Thum, Leiter des Instituts für Molekulare und Translationale Therapiestrategien der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und Institutsleiter des Fraunhofer ITEM, an einem Mittel gegen die bislang unheilbare Herzfibrose. Dafür hat er bereits die höchsten Wissenschaftsförderungen der Europäischen Union erhalten. Jetzt unterstützt der Europäische Forschungsrat (European Research Council, ERC) den Mediziner erneut. Im Rahmen der neu geschaffenen Förderlinie für Innovationen erhält der Wissenschaftler rund 2,5 Millionen Euro für sein Projekt FIBREX. Ziel ist, ein von ihm entdecktes Therapeutikum zu einem Arzneimittelkandidaten weiterzuentwickeln.

    mehr Info
  • Initiative der Kompetenzplattform »Alternativmethoden für Tierversuche« startet Ende März mit einer Vortragsreihe / 2022

    Fraunhofer auf dem Weg zu prädiktiven Modellen der Zukunft

    Aktuelle Meldung / 17. März 2022

    Lebenswissenschaftliche Forschungsprojekte basieren auf immer vielfältigeren und interdisziplinären Methoden sowie häufig einer engen Verknüpfung von Tierexperimenten mit tierversuchsfreien Verfahren. Wie für alle Forschenden gilt auch bei Fraunhofer das 3R-Prinzip – die Vermeidung (replace), Verringerung (reduce) und Verbesserung (refine) von Tierversuchen zu fördern. Im Fraunhofer Cluster of Excellence Immune-Mediated Diseases CIMD hat sich nun die Kompetenzplattform »Alternativen für Tierversuche« unter der Leitung des Fraunhofer ITEM gegründet. Noch Ende März startet die Initiative eine Vortragsreihe zum Thema »Prädiktive Modelle der Zukunft – Alternativmethoden zu Tierversuchen«.

    mehr Info
  • Forschende des Fraunhofer ITEM, der Medizinischen Hochschule Hannover und des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung haben in einem groß angelegten Screening anti-fibrotischer Wirkstoffe Leitstrukturen identifiziert, die Organfibrosen verhindern könnten. Gegenüber den bereits zugelassenen anti-fibrotischen Wirkstoffen Nintedanib und Pirfenidon waren einige der ermittelten Substanzen im Zytotoxizitäts- und Wirksamkeitsprofil überlegen und könnten somit für die weitere klinische Translation bei der Behandlung von Organfibrosen Anwendung finden.

    mehr Info