Presseinformationen

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  • EU fördert Forschungsprojekt mit rund 2,5 Millionen Euro / 2022

    Auf der Zielgeraden zum RNA-Medikament gegen Herzfibrose

    Pressemitteilung  / 22. April 2022

    Seit Jahren forscht Professor Dr. Dr. Thomas Thum, Leiter des Instituts für Molekulare und Translationale Therapiestrategien der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und Institutsleiter des Fraunhofer ITEM, an einem Mittel gegen die bislang unheilbare Herzfibrose. Dafür hat er bereits die höchsten Wissenschaftsförderungen der Europäischen Union erhalten. Jetzt unterstützt der Europäische Forschungsrat (European Research Council, ERC) den Mediziner erneut. Im Rahmen der neu geschaffenen Förderlinie für Innovationen erhält der Wissenschaftler rund 2,5 Millionen Euro für sein Projekt FIBREX. Ziel ist, ein von ihm entdecktes Therapeutikum zu einem Arzneimittelkandidaten weiterzuentwickeln.

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  • Initiative der Kompetenzplattform »Alternativmethoden für Tierversuche« startet Ende März mit einer Vortragsreihe / 2022

    Fraunhofer auf dem Weg zu prädiktiven Modellen der Zukunft

    Aktuelle Meldung / 17. März 2022

    Lebenswissenschaftliche Forschungsprojekte basieren auf immer vielfältigeren und interdisziplinären Methoden sowie häufig einer engen Verknüpfung von Tierexperimenten mit tierversuchsfreien Verfahren. Wie für alle Forschenden gilt auch bei Fraunhofer das 3R-Prinzip – die Vermeidung (replace), Verringerung (reduce) und Verbesserung (refine) von Tierversuchen zu fördern. Im Fraunhofer Cluster of Excellence Immune-Mediated Diseases CIMD hat sich nun die Kompetenzplattform »Alternativen für Tierversuche« unter der Leitung des Fraunhofer ITEM gegründet. Noch Ende März startet die Initiative eine Vortragsreihe zum Thema »Prädiktive Modelle der Zukunft – Alternativmethoden zu Tierversuchen«.

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  • Forschende des Fraunhofer ITEM, der Medizinischen Hochschule Hannover und des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung haben in einem groß angelegten Screening anti-fibrotischer Wirkstoffe Leitstrukturen identifiziert, die Organfibrosen verhindern könnten. Gegenüber den bereits zugelassenen anti-fibrotischen Wirkstoffen Nintedanib und Pirfenidon waren einige der ermittelten Substanzen im Zytotoxizitäts- und Wirksamkeitsprofil überlegen und könnten somit für die weitere klinische Translation bei der Behandlung von Organfibrosen Anwendung finden.

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  • Immun-Check für die Lunge

    Pressemitteilung / 01. März 2022

    Für klinische Studien müssen die Patientinnen und Patienten umfassend untersucht werden, um die Wirkung des neuen Medikaments genauestens zu erfassen. Ein wichtiger Punkt ist die Reaktion des Immunsystems. Forschende des Fraunhofer-Instituts für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM haben mit der Chipzytometrie ein Verfahren etabliert, mit dem man die Immunzellen der Lunge charakterisieren kann. Der große Vorteil der Methode: Die wertvollen Patientenproben lassen sich über Monate im Kühlschrank lagern und auf weitere Parameter untersuchen – falls im Verlauf der klinischen Studie neue Aspekte relevant werden.

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  • Weltweit sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der Suche nach weiteren Impfstoffen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2. In Hannover arbeiten Forschende der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und des Fraunhofer ITEM an einem Vakzin, das nicht gespritzt, sondern inhaliert wird. In der klinischen Studie MVA wollen sie jetzt die Sicherheit und Verträglichkeit dieses neuen Impfstoffes als Auffrischungsimpfung (Booster) gegen Covid-19 testen. Für die Studie werden noch Teilnehmerinnen und Teilnehmer gesucht. Mitmachen können gesunde, vollständig gegen das SARS-CoV-2-Virus geimpfte Frauen und Männer zwischen 18 und 60 Jahren, und zwar wenn sie entweder zweifach geimpft sind und noch nicht geboostert wurden oder wenn sie zweifach geimpft sind und die Booster-Impfung vor mehr als drei Monaten erhalten haben.

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  • Mikroplastik einatmen – wie gefährlich ist das?

    Aktuelle Meldung / 15. Februar 2022

    Parallel zur weltweiten Kunststoffproduktion nimmt auch die Konzentration von Nano- und Mikroplastikpartikeln in der Umwelt zu, beispielsweise im Trinkwasser, in Lebensmitteln und in der Luft. Es ist unvermeidbar, dass solche Partikel auf diesen Expositionswegen auch in den menschlichen Organismus gelangen. Im Rahmen des CEFIC-LRI-Programms wird das Fraunhofer ITEM nun gemeinsam mit dem Fraunhofer IKTS und BASF SE einen standardisierten Ansatz entwickeln, um das Gefährdungspotenzial, das von der Inhalation von Mikroplastikpartikeln ausgeht, für den Menschen zu bewerten.

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  • RNA-Therapie gegen Herzinsuffizienz und Organfibrosen

    Pressemitteilung  / 01. Februar 2022

    Als Impfstoff hat RNA bereits Furore gemacht. Damit ist das Potenzial von RNA-basierten Wirkstoffen aber noch lange nicht ausgeschöpft. Denn RNA ermöglicht völlig neue Therapieansätze. Prof. Thomas Thum, Co-Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM, hat eine RNA-Therapie gegen Herzinsuffizienz entwickelt und in einer klinischen Phase-1b-Studie bereits erfolgreich an Patienten getestet. Weitere RNA-Therapien gegen Lungenfibrosen und andere Organfibrosen sind in der Entwicklung.

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  • Mit 5,97 Millionen Euro fördert das COVID-19-Forschungsnetzwerk Niedersachsen (COFONI) 13 interdisziplinäre niedersächsische Kooperationsprojekte zur Erforschung von Wirkstoffen gegen SARS-CoV-2 und zur Untersuchung der Krankheitsmechanismen sowie Langzeitfolgen einer COVID-19-Erkrankung. Mithilfe dieser erneuten Projektförderung nimmt COFONI weitere Forschungspartner in das Netzwerk auf und stärkt die Zusammenführung der niedersächsischen Kompetenzen in der Corona-Forschung. Für die Projekte zur Erforschung der Langzeitfolgen von COVID-19 stellt das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur zusätzliche Mittel bereit. Die somit insgesamt 5,97 Millionen Euro stehen den Wissenschaftler*innen sofort zur Verfügung.

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  • Nitrosamine (NA) sind eine Klasse organischer Chemikalien, denen der Mensch durch Tabakrauchen oder den Verzehr bestimmter Lebensmittel ausgesetzt sein kann. N-Nitrosamine wurden als beim Menschen wahrscheinlich krebserregend eingestuft und gehören laut ICH M7-Leitlinie zu einer Gruppe von potenten, mutagenen Karzinogenen, der sogenannten »cohort of concern«. Arzneimittelwirkstoffe können aufgrund von Produktions- oder Lagerungsprozessen NA-Verunreinigungen enthalten, zudem können NA im Verdauungstrakt gebildet werden.

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